Vogtei Elsoff

(Grenzprotokoll) Actum bei Allertshausen auf der Zehendgränzze den 4ten Oktober 1785 WA G53 (Tanskription von Bernd Homrighausen)
Zehendgränz – Beschreibung zwischen den Hochfürstlich Hessen Darmstädtischen und Hochgräflich Sayn und Wittgensteinischen Zehenden bei Allertshausen.

Actum bei Allertshausen auf der Zehendgränzze den 4ten Oktober 1785

? die Zehendgränzze zwischen dem hochfürstlich Heßen Darmstättischen- und Hochgräflich Wittgenstein Wittgensteinischen Zehenden, von uns hier zu höchst- und hochgnädigst verordneten Commisharien, und zwar hochfürstlich Heßen Darmstättischer Seits, durch den Fürstl.- Rentmeister, Georg Wilhelm Engel zu Battenberg und Fürstlichen Zoll- und Zehend Inspector, Conrad Ludwig Walther zu Biedenkopf, in beiseyn des Dießeitigenn Gränz Förster Jacob Benners auf der Ohell, Schultheißen Jacob Feisel und Conrad Meisehenn von Dodenau-Hochgräflich Wittgensteinischer Seite aber durchden gräflichen ? Strohmeyer und Hauer Secretar- Groß von Wittgenstein, und Zuziehung der ganzen Gemeinde Allertshausen, nach der von dem Mil Commishario Fürstlichen Zehend Inspector Walther geschehenen Untersuchung mit Sandsteinen abgesteinet- wonach sich die Zehendgränzze dergestellten reguliret und festgesetzzet daß diejenigen Stücke welche denen gesetzten Zehendgränzsteinen zur achten liegen, in den hochfürstlich heßen Darmstädtischen- zur linken aber in den hochgräflich Wittgensteinischen zehenden gehören.Diesemnach hat nun die Zehendgränzze ihren Anfang unter der Burghöll an dem langen Wiesenrain, wo sich Jost Webers zu Ellsoff Acker und die Elsoffer Gränzze zweischen denen Landgränzsteinen Sub Nris 72 und 73 endiget und mit der Landgränzze bis auf den Geißenberg, wo auf dem Rain ? Schmitts Acher zur linken in hochgräflichen Zehenden bleibet, beständig fort- und von da weiter der Landgränzze nach, bis an den Geisenberg an das Loch in das Johannes Michels Acker, worinnen der Landgränzstein Nro 75 noch zusehen ist, von hier aber den Geißenberg1ten hinauf durch Daniel Wommelsdorfs Acker bis auf den ? 1ten Zehendgränzstein, gehet.

Nota hier in dem hochfürstlich heßen Darmstädtischen Zehend district unter der Burghöll, hat Jacob Diehl einen Acker von 18 Mesten gros, welcher zur Huthe in den hochgräflichen Zehenden zehendet.

Num: der Steine

der 1te stehet nun am Rücken an Daniel Womelsdorfs Acker auf den Geißenberg, machet einen Winkel links und zeiget weiter durch diesen Acker hinunter, bis an Johann Georg Wommelsdorfs Acker auf den 2ten Zehendgränz Stein.
2 befindet sich zwischen Georg Wommmelsdorfs Acker zur rechten und Georg Hennrich Neumeiers zur linken machet einen Winkel links und zeiget durch die Mitte von der übersten bis an die unterste Ecke das Georg Hennrich Neumeiers Acker, bis an den Langenbachs Wenig auf den 3ten Stein
Nota hier zur rechen in den hochfürstlich heßischen Zehenddistrict, hat Jost Krämer einen Acker von 5 Mesten grob im benzenbach nacher getheilet wird und zur Helfte in den hochgräflichen Zehenden kommt.
3 ist an den Benzenbachsweeg unter Georg Hennrich Neumeiers Acker gesetzet worden, und zeiget über den Graben, bis an Jost Hennrich Diehls Acker auf den 4ten Stein.
4 hat seine Stelle am Graben vor Jost Hennrich Diehls Acker am Dillenfeld und zeiget durch diesen- und Jakob Diehls Acker hinauf, bis auf die Anwand bei dem kleinen Brunkelgen auf den 5ten Stein.
Nota hier zur linken in dem hochgräflichen Zehenden District hat Mathauns Mörchgen einen Acker von 6 Mesten und Johannes Jedburg eine Acker von 8 Mesten, welcher zur Helfte in den hochgräflich heßen Darmstättischen Zehenden gehören.
5 stehet auf der Anwand auf den kleinen Brunkelgen zwischen Jacob Diehls 2 Acker, und zeiget durch diese und durch Johannes Spiesen Acker auf den 6ten Stein.
6 ist in die Mitte des Johannes Spiesen Acker gesezzet worden, und zeiget durch denselben acker fort bis an den Fußpfad auf den 7ten Stein.
7 stehet an Johannes Spiesen Acker am Fußweg, der von der Dall herauf komt und zeiget ferner durch diesen und durch Johann Jost Krämers Acker bis in den Grund die Milseiffe genannt, auf den 8ten Stein.
8 ist an der Milseiffen Grung an das Gränzförster Jacob Benners wiese gesetzet worden, machet einen Winckel links uind zeiget über den Grund hinüber bis an die Hochewarth an Daniel Womelsdorfs Acker auf den 9ten Stein.
9 befindet sich ander Hohenwarth zwischen das Gränze Förster Jacob Benners Acker zur rechten und Daniel Womwlsdorfs zur linken, macht einen Winckel rechts und zeiget den berg hinauf durch Jacob Diehls Acker auf den 10ten Stein.
10 stehet oben in Jacob Diehls Acker, machet einen Winckel links und zeiget wiedernun durch Jacob Diehls Acker bis an das Gränzförster Jacob Benners Acker auf den 11ten Stein.
11 hat seine Stelle auf dem Kreuzmahl zwischen Jacob Diehls und des Gränzförster Jacob Benners Acker zur rechten- sodann Conrad Althausen u: Jost Krämers Acker zur linken und des Gränzförsters Hütgen auf den 12ten Stein.
12 ist an Johannes Blösers angerotteter Huthe an der Seite am Neuding gesetzet worden, und zeiget durch die Huthe hinunter- sodann über den Grund im Neuding obig Jost Krämers Wiese, welche zur linken bleibet und durch die Mitte des Christ Krämers Acker bis an den Graben und Fußpfad auf den 13ten Stein.
13 hat seine Stelle an dem Graben oben in der Mitte des Christ Krämers Acker und zeiget zwischen dem Graben zur linken- sodann Georg Henrich Neumeiers- und Johannes Lansen Acker zur rechten hinauf bis oben auf die Höhe auf den 14ten Stein.
Nota gegen dem 13ten Stein zur linken in dem hochgräflichen Zehenddistrict an der kleinen Ohellsseite hat Georg Henrich Neumeier einenAcker zu 10 Mesten grob liegen,welcher ganz zu dem Hochfürstlich Heßischen Zehenden- und von Kraft Schmidten Acker daselbsten ein Gebund Zehend gehöret.
14 stehet oben aud fer Höhe zwischen dem Graben zur linken und dem Wald die Hohewarth genannt zur rechten, und ist der letzte Stein in diesem Felde.
??? gehet die Zehendgränzze an auf dem Ohellsrücken bei dem Landgränzstein Nro 78 und zihet mit der Landgränzze an der Allertshäuser Mühl unter der Ohell, welche zur rechten bleibet auf die Landgränzsteine Sub Nris 79, 80 und 81.
Nota zwischen dem Landgränzsteinen Nris 79 und 80 hat der Fürstl. Gränzförster Benner 1 Acker zu 3 Mesten Saast und derselbe nebst Hennrich Pfeil 1 Acker zu 4 Mesten vor den Seiffen, sodann Georg Benner 1 Acker zu 4 Mesten an der Seiffenseite zur rechten in dem hochfürstlich Heßischen Zehenden liegen, welche ganz in den hochgräflichen gehören.
Von dem 81ten Landgränzstein zihet sich die Zehendgränze rechts den Grund die Niederthal genannt durch des Gränzförster Benners Acker, wovon das schmane Stück zur rechten in den Fürstlichen Zehenden bleibt, bis an das Ende dieses Ackers auf den 15ten Zehendgränzstein.
15 stehet oben an der Spitze des Gränzförster Benners Acker am Graben, und zeiget am Graben zur rechten und Johannes Blöchers Acker zur Lincken hinauf bis an Georg Althausen wittib acker auf den 16ten Stein.
Nota zwischen den 15ten und 16ten Zehendgränzstein hat Debus Spieß einen Acker von 3 Mesten Saat zur rechten am Graben in den hochfürstlich Heßischen Zehenden liegen, welcher ganz in den Hochgräflichen zehenden Zehhendet.
16 befindet sich oben am Graben an Georg Althausen wittib zu Geißenberg Acker , machet einen Winckel links und zeiget zwischen diesem Acker zur rechten und Debus Spiesen Acker zur lincken fort auf den 17ten Stein.
17 stehet unter den Dickendörner am Ende zwischen Georg Altgausen wittib- und Debus Spiesen Acker, machetz einen Winckel links und zeiget zwischen Debus Spiesen- und Kraft Schmidten Acker zur linke- sodann Georg Althausen wittib Acker zur rechten die Anwand hinunter bis an Georg Womelsdorf Acker auf den 18ten Stein.
18 hat seine Stelle zwischen Georg Womelsdorfs Acker zur linken und Georg Althaus wittib zur rechten machet einen Winckel rechts und zeiget zwischen beiden sodann durch Georg Henrich Womelsdorfs- und durch Georg Lennars Acker saat, bis an das Gebüsch auf den 19ten Stein.
19 ist oben an das Langeholz an den Haaken das Georg Lennars Acker gesetzzet worden, machte einen Winckel links und zeiget durch Georg Lennars Acker hinunter bis auf den Landgränzstein Nro 82 Von hier gehet die Zehend – mit der Landgränzze nach den Landgränzsteinen Nris 83 und 84 beständig fort, bis auf die Gräflich Berlenburgische Gränzze.
Nota Auf dem Langenholz haben Johannes Bezel und Johannes Löser einen Acker von 4 Mesten grob in dem Hochfürstlich Heßischen Zehenddistrict liegen, welcher aber in den hochgräflichen Zehenden ganz- und von der Chor Bastian Hommrighausen zu Diedenshausen einen Acker zu 5 Mesten, welcher nur halb in den hochgräflichen Zehenden gehöret. Frener sind die Felder auf den Niederthal, Kaltenstrauch, Lembach, wie dem Lembachskopf, über der Kundingswiese, auf dem Loden, nach dem Staufenberg, nach dem Mühlbaum und nach dem Dickendörnre, besonders abgestimmt worden, als:
der20te stehet auf der Niederthal an Georg Henrich Neumeiers Acker und zeiget durch diesen hinauf bis auf die öberste Ecke daßelben auf den 21ten Stein.
21 befindet sich am Weeg zwischen Georg Henrich Neumeiers Acker zur rechten und Debus Spiesen zur linken, machet einen Winckel links und zwiget zwischen den einfachen Buchen zur rechten und Jost Henrich Viehls Acker zur linken hinauf auf den 22ten Stein.
22 ist am Kaltenstrauch auf den Hügel zwischen Henrich Viehls Acker zur linken und das Gränzförster Benners zur rechten gesezzet worden. macht einen Winckel links und zeiget zwischen beiden fort bis an Georg Wommelsdorfs Acker auf den 23ten Stein.
23 stehet auf der Niedernthal an der Anwand zwischen Georg Wommelsdorfs Acker zur linken und das Gränzförster Benners zur rechten, machet einen Winckel rechts und zeiget zwischen beiden fort bis an Georg henrich Neumeiers Acker auf den 24ten Stein.
24 hat seine Stelle vor Georg Henrich Neumeiers Acker machet einen Winckel rechts und zeiget zwischen diesen zur linken und das Gränzförster Benners Acker zur rechten fort, bis auf die Anwand am Weeg auf den 25ten Stein.
25 befindet sich auf den Kaltenstrauch unterm weeg an der Anwand zwischen Johannes Michels Acker zur rechten und Georg Henrich Neumeiers zur linken, macht eine Winckel links und zeiget die Anwand hinunter, bis an die Wiesen auf den 26ten Stein.
nota Von nris 21 bis 26 der Zehendgränzsteinne hat Johannes Blöser,1 Acker zur rechten in dem hochfürstlichen Zehenden am Kaltenstrauch von 5 Mesten grb liegen, welcher zur Helste in den hochgräflichen Zehenden komt.
Weiter hinnaus am Kaltenstrauch zwischen denen 2 Heckelgen hat Johannes Wommelsdorf einen Acker zu 8 Mesten Saat wovon 1/3 in den Hochfürstlichn- und 2/3 in den Hochgräflichen Zehenden gehören.
Auf dem Bembach besizzet Debus Spieß einen Acker 12 Mesten, welcher gant in den Hochgräflichen Zehenden Zehndet.
Von dem Bembachskopf hat Johannes Spieß einen Acker von 10 Mesten, Georg Benner Mesten, Johannes Michel 6 Mesten, Jacob- und Joist Henrich Diehl 6 Mesten und Kraft Schmitt 2 Mesten liegen, welche 5 Acker zur Helfte in den Hochgräflichen Zehenden kommen.
der 26te Stein stehet unten an der Kundingswiesen zwischen Johannes Bäzels Acker zur rechten und Georg Henrich Womelsdorfs zur linken, machet einen Winckel links und zeiget zwischen denen Wiesen zur rechten und Georg Henrich Womelsdorfs Acker zur linken fort, bis an Jost Krämers Acker auf den 27ten Stein.
27 ist an den Neudings Wiesen Grund auf die Anwand zwischen Jost Krämers Acker zur rechten und Georg Henrich Wommelsdorfs zur linken gesezet worden, machet einen Winckel links und zeiget zwischen beiden hinnauf bis an den Dachslöcher Fahrweeg auf den 28ten Stein.
28 stehet am Fahrweeg zwischen Georg Henrich Neuneiers Acker zur linken, und Georg Wommeldsorfs zut rechten, machet einen Winckel rechts und zeiget den Weeg fort bis an Georg Henrich Wommeldsorfs Acker auf den 29ten Stein.
Nota hier zur rechten über den Neudingswiesen in den hochfürstlichen Zehenddistrict hat Jost Krämer einen Acker von 4 Mesten, Christian Weber 2 ½ Mesten, Georg Wommelsdorf 2 ½ Mesten Johannes Bäzel 4 esten und weiter Jost Georg Wommelsdorf einen Acker zu 4 Mesten liegen, welche zur Helfte in den Hochgräflichen Zehenden gehören.
der 29te Stein befindet sich am Weeg zwischen Georg Henrich Wommelsdorfs Acker zur linken und des Gränzförster Benners zur rechten, machet eiene Winckel rechts und zeiget zwischen beiden über den kleinen Hügel die Anwand fort, bis in die Mitte des Johannes Blösers Acker auf den 30ten Stein.
30 hat seine Stelle in der Mitte, des Johannes Blösers Acker macht einen Winckel links und zeiget durch diesen bis an Georg Wommelsdorfs Acker auf den 31ten Stein.
31 stehet am Ende des Johannes Blösers Acker vor Georg Wommelsdorfs Acker, machet einen Winckel links und zeiget zwischen Georg Wommelsdorfs Acker zur rechten und Johannes Blösers zur linken auf den 32ten Stein.
32 ist zwischen Daniel Wommelsdorfs Acker zur linken und Georg Wommeldorfs zur rechten gesetzzet worden, machet einen Winckel rechts und zeiget durch Georg Wommelsdorfs- und Jost Krämers Acker sodann die Anwand zwischen Georg Benners Acker zur linken und Andreas Erkhends zur rechten und meherren Ackern hinnauf bis an Johannes Bäzels Acker auf den 33ten Stein.
33 befindet sich von den Staufenberg, zwischen des Gränzförster Benners Acker zur rechten- und Christian Klinkheds zur linken, machet einen Winckel links und zeiget zwischen beiden fort, bis an Kraft Schmitts Acker auf den 34ten Stein.
34 stehet zwischen Christian Klinkherds Acker zur linken und Kraft Schmitts zur rechten, machet einen Winckel links und zeiget zwischen beiden die Anwand hinunnter bis an Conrad Althausen Acker auf den 35ten Stein.
35 befindet sich auf der Obennthal an der Anwand zwischen Conrad Althausen Acker zur rechten und Johannes Kunsen zur linken und zeiget weiter die Anwand hinunnter bis an Johannes Bäzels Acker auf den 36ten Stein.
Nota hier zur rechten an der Obernthal in dem Hochfürstlichen Zehenden, hat Kraft Schmitt eien Acker zu 10 Mesten, Conrad Althaus 5 Mesten und Daniel Wommelsdorf 5 Mesten welche zur Helfte in den Hochgräflichen Zehenden gehören.
36 hat seine Stelle am Ende des Johannes Bäzels Acker zur linken und denm Pachtland zur rechten gesezt worden, machet einen Winckel links und zeiget zwischen beiden fort auf den 37ten Stein.
37 hat seine Stelle am Ende des Johannes Bäzels Acker machet einen Winckel links und zeiget zwischen diesem zur linken und dem Pachtland zur rechten die Anwand hinnauf bis oben an Johannes Spiesen Acker, auf den 38ten Stein.
Nota hier zur rechten an dem Hochfürstlichen Zehenden hat Johannes Spieß 1 Acker an der Oberhalsseite zu 10 Mesten, derselbe einen Acker daselbsten zu 3 Mesten und Jost Krämer 2 Acker zu 25 Mesten welche ganz zu dem Hochgräflichen Zehenden gehören. Johannes Bäzel und Johannes Blöser eine Acker an der Obernthalsseite zu 12 Mesten, Georg Benner 1 Acker auf dem Langeholz zu 6 Mesten Jost Henrich- und Jacob Diehl 9 Mesten, Johannes Michel 5 Mesten, Johannes Kunse 5 Mesten und Christian Klinkherd 6 Mesten, welche zur Helfte in den Hochgräflichen Zehenden kommen. ingleichen Georg Benner 1 Acker von 7 Mesten an der Oberthel, Georg Wommelsdorf 7 Mesten daselbst, Jost Krämer 1 Acker in der ?Rürkenbau von 4 Mesten land, welche in den hochgräflichen Zehnden Zehnden.
der 38te Stein befindet sich auf den Dickendorn an der obern stein Ecke, des Johannes Spießens Acker, macht einen Winckel links und zeiget quer durch diesen bis an die unterste Ecke daßelben auf den 39ten Stein.
39 stehet zwischen Jacob Diehls Acker zur linken und des Fürstl. Reitenden Förster Kleins im Dachsloch Acker zur rechten und zeiget zwischen beiden fort bis an das Ende des Reitenden Förster Kleins Acker auf den 40ten Stein.
40 hat seine Stelle zwischen Jacob Diehls Acker zur linken und des Förster Kleins zur rechten machet eine Winckel rechts und zeiget zwischen beiden hin bis an des Fürstl. Gränzförster Benners Acker auf den 41ten Stein.
41 ist zwischen des Fürstl. Gränzförster Benners Acker zur rechten und Jacob Diehls zur linken gesetzzet worden, machet eien Winckel links und zeiget zwischen beiden fort, bis an den Fahrwee auf den 29ten Zehendstein und von diesem weiter den Weeg rechts herum bis an Johannes Michels Acker auf den 42ten Stein.
42 befindet sich auf der Niederthal über dem Weeg zwischen Johannes Michels Acker zur linken und des Gränzförster Benners zur rechten, machet einen Winckel rechts und zeiget zwischen beiden fort bis wo sich des Johannes Michels Acker endiget auf den 43ten Stein.
43 hat seine Stelle zwischen Jost Henrich Diehls Acker zur linken und des Gränzförster Benners zur rechten, zeiget zwischen beiden hinnunter bis an ? Georg Henrich Neuneiers Acker auf den 44ten Stein.
44 stehet auf der Niederthal zwischen Debus Spießen Acker zur linken und Georg Henrich Neumeiers zur rechten, machet einen Winckel links und zeiget durch Georg Henrich Neumeiers Acker hinnunter bis wiederum auf den 20ten Zehendgränzstein.
Womit dieses Zehendgränzstein Sezzungsgeschäfte geendiget- von hochfürstlich Heßen Darmstättischer Seite aber dieses noch expreshe sich ausbehalten würde; daß alles dasjenige was etwa in dießeitig Hochfürstl. Gemarkung bis an die Landgränzze, in dem Hochgräflichen Zehend Distrikt mit der Zeit ein Wiesen und Wüstungen angerothet und zu Ackerland gemacht werden sollte, der Noval Zehend davon als von Neuvoll vor Heßen Darmstadt anhören und verbleiben solle.

Georg Wilhelm Engel Fürstl. Heßen Darmstattischer Amtrichter
Conrad Ludwig Walther fürst. Heßen Darmstädtischer Zoll-und Zehend Inspector.

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